Immer ist Einer
I
Boote die am ufer liegen
am Ufer zwischen
ockergelbem Ried
Dahinter die Nebelschicht
breit wie der See
Und immer ist Einer
der ein Boot besteigt
die anderen bleiben
schwankend vertäut
zwischen ockergelbem Ried
Immer ist Einer
der sich hinausrudert
hinter die Nebelwand
um eine Antwort
zu finden irgendwo
II
Wenn er zurückkehrt werden
Narben seinen Körper
zeichnen und aus tiefen Wunden
seine Hände bluten
Am Ufer lässt er sich
schweigend nieder
wird Ruder schnitzen Taue
knüpfen und helfend seine Händer
reichen wenn wieder Einer
ein Boot besteigt
Denn immer ist Einer
der sich hinausrudert
hinter die Nebelwand
um eine Antwort zu finden
die das Ufer hier berechtigt
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