Herbstwende
Wir atmen unter Waldes Dächern
der Herbst ist nicht mehr weit
die Seele läßt in Ruhe Schwingen baumeln
und Jahr um Jahr entfernt sich unser Streit
Wir streben fort - hinein in tiefe Fächer
auf altem Moos verdämmert letzte Zeit
wir Graue schmelzen fahl ins Schattendunkel
auch unser Herbst war lang bereit
Wie alt und müde scheinen alle Blätter
wo Phoebus seinen Winterschleier legt
wie Meerestiden wechseln wir im Zeitenhub
uralte Wende geht und kommt und bleibt
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