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Freiheit und Liebe

Ich bin wie die Blume auf der Wiese,
lässt Du mich dort leben,
blühe ich und erfreue die Menschen mit meiner Blütenpracht,
nimmst Du mich von der Wiese fort,
blühe ich nur noch eine Weile an Deinem Ort,
so lass mich bitte stehen
und lass mich mit der Natur meine Wege gehen,
Erwachen mit dem Frühling,
Erblühen mit dem Sommer,
Verwelken mit dem Herbst,
Trägt der Wind meine Blütensamen an Deinen Platz,
zu meinem geliebten Schatz,
dann lass uns mit dem Winter sterben,
damit wir im Frühling wieder neu Erwachen können.
In Liebe mit der Natur verbunden,
erleben wir die Entwicklung des Erwachens
und des Sterbens immer wieder von Neuem.
Möge Gott wissen,
wohin er uns trägt. 

Barbara, 10. Juni 1997 

(eingesendet von Rolf Kuehne

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