mail I. Bachmann






... Unendlich... ...

Unendlich erstreckt sich die Nacht
tief unter mir die Stadt
in ihrem Lichterglanz
voll falscher Versprechungen
täuscht sich die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

Die Geborgenheit zitternder Hände
findet man hier nicht mehr
sie wurde auf Rosen gebettet
zu Grabe getragen
von ferne
hört man noch die Glockentöne
einsam wehen sie durch die ausgestorbene Stadt
ein letzter Appell an die Menschheit
- vergeblich

die Sterne leuchten viel zu hell auf der Erde

04.01.1998

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